Berge im November - freie Arbeit

Mal was völlig anderes vom Felix.

Auch an freien Tagen kann ich das Fotografieren nicht lassen - und das ist auch gut so. Aber es ist ein völlig anderes Fotografieren. Ganz ohne kommerziellen Hintergrund. Diese Bilder mache ich erstmal ausschließlich für mich - und dann mal sehen, ob daraus ein längeres freies Projekt wird. In diesem Fall wirds das wohl...

Es gibt ja den Begriff der Autorenfotografie - eine Fotografie, die keine Interessen Dritter befriedigen muss, frei ist, nur vom Autor  abhängig. Und das auf eine hochgradig subjektive Weise. Dazu fühle ich mich zwar nicht gerade berufen, aber natürlich mache ich als Fotograf auch immer wieder Abstecher in diese Bilderwelten.

Bilder von Landschaften bei Sonne gibts genug. Mehr als genug. Da brauche ich nicht auch noch welche zu machen. Diese Flut an "schönen" Bildern ist total beliebig und hat keinerlei Aussage. Sie hat bestenfalls einen dokumentarischen Charakter, das ist ok, mehr aber auch nicht. Viel spannender finde ich es, mein eigenes Empfinden in einer Landschaft bewusst zu verdichten. Die Bildsprache auf Formen und Emotionen zu reduzieren - und die Information komplett wegzulassen. Es ist auch nicht wichtig, wo diese Bilder entstanden sind, es könnte überall sein. Naja - überall wo Berge sind...  Hier ist das konkrete Foto auch nur noch das Medium und kein Wert mehr an sich. Solche Bilder spalten erfahrungsgemäß die Betrachter - nicht jeder kann was damit anfangen, da sie auf ihre Weise ja doch recht extrem sind. Aber das macht ja nichts. Erst dann wirds doch richtig spannend...

Die Bilder sind übrigens in Farbe und nicht bearbeitet.